Landwirtschaft & Energie

"Klimmen Hof" - In Kühen und Kilowattstunden

Ganz schön ins Staunen kommen viele Gäste, wenn sie auf einem Rundgang den landwirtschaftlichen Teil unseres Hofes kennen lernen. 

Denn zum Ferienhof Hasenkammer mit seinen vielen Kleintieren und Ponys gehört auch ein hoch moderner, voll bewirtschafteter Bauernhof, dessen familiäre Wurzeln nachweislich bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Allerdings an anderer Stelle, denn bis zu seiner Aussiedlung in die Hasenkammer 1965 stand „Klimmen Hof“ (so der Hausname unserer Familie) mitten in Medebach.

Nominierung für den Ceres Award 2018

Für seine Geschäftsidee, die er mit dem Ferienhof Hasenkammer seit Jahren erfolgreich verfolgt, wurde Andreas Schmidt 2014 und 2015 für den Ceres Award nominiert. Auch in diesem Jahr wurde er in der Kategorie Managment für den Ceres Award 2018 nominiert.
Die Hasenkammer im Sauerland zählt seit Jahren zu einem der beliebtesten Ferienhöfe Deutschlands. Insbesondere Familien mit Kindern fühlen sich hier sehr wohl. Doch ist der Ferienhof nicht nur ein beliebtes Ziel für den Bauernhofurlaub, auch die Landwirtschaft mit großem Kuhstall und Biogasanlage ist für die Marke Hasenkammer enorm wichtig.Seit dem 21. Oktober 2016 zählt auch noch "Der Hasenstall-die Hütte am Bromberg" mit dazu.

Tradition

Begann Opa Schmidt hier mit 15 Milchkühen, ein paar Rindern, Sauen und 20 Mastschweinen, 25 ha Landwirtschaft und einem 25 PS-Schlepper, bewirtschaftet Sohn Andreas inzwischen 110 h Grünlandbetrieb und 5 ha Wald inmitten des europäischen Natur- und Vogelschutzgebietes Medebacher Bucht.

Außerdem erzeugt er mit 140 rot- und schwarzbunten Milchkühen etwa 1,2 Mio. Liter Milch pro Jahr. Größenordnungen, die eine hohe Technisierung in Sachen Füttern, Melken und Ausmisten verlangen, weshalb 2012 ein neuer Boxenlaufstall gebaut wurde. Hier werden die Kühe vollautomatisch rund um die Uhr gemolken.

Nachhaltigkeit

Innovationsfreude und Nachhaltigkeit prägt auch unser Energiekonzept: Seit 2012 sind wir komplett energieautark, d. h. wir erzeugen 100 % unseres Strom- und Heizwärmebedarfs mithilfe einer 75 kW Biogasanlage aus den am Hof anfallenden Reststoffen wie Gülle und Mist. Darüber hinaus gewinnen wir über eine Photovoltaikanlage (380 kWp) jede Menge Solarstrom, den wir ins öffentliche Netz einspeisen.

Sie sehen: Wir übernehmen Verantwortung und leisten einen aktiven Beitrag zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt. Auch in der nächsten Generation. Denn wir freuen uns, dass unser Sohn Steffen die Familientradition fortsetzen will und sich bereits auf der Zielgeraden zum Landwirtschaftsmeister befindet.

Moderne Technik

Ist das Euter voll, zieht es die Tiere zum Melkroboter, der sie und die Position ihrer Zitzen über einen Chip im Halsband erkennt, melkt und die Milchmenge dokumentiert. Gibt eine Kuh keine oder nur wenig Milch, fällt dies sofort auf und Bauer Andreas kümmert sich.

Für ausreichend Futter-Nachschub sorgt die Nutzung der Grünlandflächen für Grassilage – vier Mal pro Jahr wird sie geschnitten. Für regelmäßige Nachzucht sorgen zwei Zuchtbullen – und künstliche Besamung.

Bauer Andreas' ganzer Stolz - der neue Kuhstall